Trierfahrt 2017

Sechstklässler besuchen eine Gladiatorenschule

Auch dieses Jahr wieder haben sich die Lateiner der 6. Klassen, verstärkt von einer Schülerin aus der 7. Klasse, mit Fahrrädern und Zelten nach Trier aufgemacht (21.-24.05.2017), um an der Mosel zu campen und den vielen römischen Spuren in und um Trier nachzugehen. Die Stadt, die auch Roma secunda genannt wurde, ist auf jeden Fall eine Reise wert – das fanden alle, die an der Exkursion teilnahmen.

Die Anreise nach Trier fand allerdings zunächst einmal unter erschwerten Bedingungen statt: In Mannheim, wo wir umsteigen mussten, trafen wir nicht nur auf viele Fußballfans, die in dieselbe Richtung wollten wie wir, sondern auch auf mürrische Fahrgäste mit riesigen Koffern, die sich lautstark daran störten, dass wir mit gerade mal 11 Rädern auch noch in den vollen Regionalzug einsteigen wollten. Kurzerhand mussten wir an der ersten Station alle wieder aussteigen, zwängten uns in den nächsten Zug und schafften es schließlich gerade noch rechtzeitig zu unserem ersten Programmpunkt am Abend, einer Führung durch das Amphitheater mit Gladiator Valerius. Diese Führung war ein absolutes Highlight!

Bei schönstem Wetter und fast immer guter Laune vergingen die Tage wie im Flug: Porta Nigra, Kaiserthermen, Basilica und ein antikes Gräberfeld waren Programmpunkte in Trier. Außerhalb besichtigten wir die Igeler Säule, ein riesiges intaktes Gladiatoren-Mosaik, das vermutlich aus dem Atrium einer Gladiatorenschule stammt, und die Villa Borg (ein rekonstruierter römischer Landsitz). Wir haben eine wunderbare Zeit verbracht.

 

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