Jom HaSchoah

Wir gedenken und zünden Kerzen

Am 27. Nissan wird seit 1951 der Opfer der Schoah und der Ghetto-Widerstandskämpfer gedacht. Entsprechend der Tradition der I. E. Lichtigfeld-Schule im Philanthropin gestalteten auch dieses Jahr wie immer die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klasse unter Anleitung von zwei Lehrkräften wesentlich die Gedenkfeier der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am 2. Mai in der Westend-Synagoge mit.

Prof. Dr. Korn würdigte als Vorstandvorsitzender der Jüdischen Gemeinde in seiner Begrüßungsansprache den unentbehrlichen Beitrag der Enkel und Urenkel der Überlebenden der Schoah zur aufklärenden Erhaltung der Erinnerung an dieses, wie er betonte, „Menschheitsverbrechen“.

Die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse unterstützten als Chor wie solistisch Kantor Rose, und die Gemeinderabbiner sprachen die Gebete.

Aus den 8. Klassen lasen Shay, Amalia, Liël, Liel stellvertretend für Sarah, Chloe und Maja ihre Texte über ihre Urgroßeltern und Großeltern, und entzündeten – verbunden mit ihrem persönlichen Gedenken – anschließend symbolisch sechs Kerzen für die sechs Millionen Opfer der Schoah.

Es waren bewegende persönliche Geschichten von Flucht, Angst, Kämpfen, Verstecken und Auswanderung, wie auch von Rückkehr nach Deutschland und nie erstorbener Hoffnung auf eine bessere Gesellschaft für die zukünftigen Generationen.

 

 

 

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I. E. Lichtigfeld-Schule © 2015