Der Geldbaum aus dem Palmengarten

Die EST1c macht einen Ausflug

Der Geldbaum aus dem Palmengarten

Die EST1c macht einen Ausflug

Anlässlich des kommenden Festes Tu BiSchwat lud der jüdische Nationsfonds KKL auch dieses Jahr wieder die EST1-Klassen der I.E. Lichtigfeld-Schule zum Pflanzen eines kleinen Bäumchens in den Palmengarten ein.

Mitte Januar war es für die EST 1c soweit, den kleinen Spaziergang von der Westendstraße zur Siesmayerstraße zu absolvieren. Dass dies erst der zweite richtige Ausflug der Kinder war, stellte sich als erste Hürde heraus: Die Prinzipien „Zweierreihen“ und „Gänsemarsch“ wurden zunächst noch einmal auf dem kleinen Abschnitt bis zum Zebrastreifen vor dem Schulgebäude geprobt. Nach 25 Minuten und unzähligen „Wann sind wir endlich da?“- Zwischenrufen war jedoch zumindest die Anreise bewältigt.

Ein Mitarbeiter des jüdischen Nationalfonds KKL wartete bereits mit den vom Fonds bereitgestellten und sehr köstlichen Datteln aus Israel und begrüßte die Kinder herzlich. Anschließend wurde die Gruppe geteilt und zwei freundliche Mitarbeiterinnen vom Palmengarten übernahmen die Führungen. Während die erste Gruppe schnurstracks und ohne Zwischenfälle den Mandelbaum vor den großen Gewächshäusern fand, Mandeln sammelte und untersuchte, sah das bei der zweiten Gruppe etwas anders aus. Entgegen dem Rat der Klassenlehrerin reizte es diese Gruppe mehr, die Eisfläche des zugefrorenen Springbrunnens mit ihren behandschuhten Händen zu untersuchen. Dieses ungeplante naturwissenschaftliche Experiment forderte prompt zwei „Opfer“, sodass zwei Kinderhände von nun an den eisigen Temperaturen um den Gefrierpunkt schutzlos ausgeliefert waren und die durchnässten Handschuhe Zuflucht in einer Brotbüchse finden mussten.

Abgesehen davon lernten alle viel Interessantes über Bäume: Der Granatapfelbaum mit bis zu 600 Kernen begeisterte ebenso wie der gerade im Gewächshaus blühende Geldbaum, der auch mit sehr wenig Wasser auskommt, und die gigantische Dattelpalme im großen Palmenhaus.

Zum Abschluss pflanzten die Kinder traditionell ihr eigenes Geldbäumchen ein und wärmten sich im gemütlichen Schmetterlingshaus auf. Dank einer kleinen aber bedeutenden Snackpause schafften es schließlich alle wieder rechtzeitig zur zweiten großen Pause in die Schule.

 

Fotos: IEL