Ein israelisches Erlebnis in Heidelberg

Ein Ausflug ganz auf Hebräisch für die Klassen 5–9 der hebräischsprachigen Gruppe

Ein israelisches Erlebnis in Heidelberg

Ein Ausflug ganz auf Hebräisch für die Klassen 5–9 der hebräischsprachigen Gruppe

Am Mittwoch, dem 10.06.2026, unternahmen die Schülerinnen und Schüler der hebräischsprachigen Gruppe der Klassen 5 bis 9 einen einzigartigen Ausflug in die Stadt Heidelberg – komplett auf Hebräisch. Dieser erlebnisreiche Tag fand in einer herzlichen israelischen Atmosphäre statt, ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der United-Stiftung und der Organisation „Renaissance“, die mit ihrer finanziellen Zuwendung dieses Ereignis realisiert haben.

Die gemeinsame Reise begann mit der Fahrt in Richtung Heidelberg, an der 35 Schülerinnen und Schüler sowie 5 Lehrkräfte des Hebräisch-Teams im Philanthropin teilnahmen. Die erste Station führte die Gruppe zum berühmten Philosophenweg. Hier schlug die Geburtsstunde einer besonderen Aktivität, auf die sich die Teilnehmenden bereits einen ganzen Monat im Voraus intensiv vorbereitet hatten.

Lernen und Gestalten: Das Projekt „Vorbilder“ in der Natur
Die Hauptaktivität trug den Namen „Vorbilder“ (Dmoiyot Mofet). Im Rahmen dieses Projekts wurden die Schülerinnen und Schüler in Arbeitsgruppen aus Zweier- und Dreierteams aufgeteilt, wobei sich jede Gruppe auf eine prägende Persönlichkeit aus einer vielfältigen Liste einflussreicher Persönlichkeiten konzentrierte: Eli Cohen, Arik Einstein, Leah Goldberg, Naomi Shemer, Sidi Tal, Prof. Karnit Flug, Richterin Ruth Bader Ginsburg, Yitzhak Rabin, Theodor Herzl, Roni Zuckerman, Ada Yonath, Ofra Haza, Yael Arad, Eliezer Ben-Yehuda, Linoy Ashram, Albert Einstein, Yoni Netanyahu, Hannah Szenes.

Ausgestattet mit speziellen Arbeitsblättern hatten die Jugendlichen die Aufgabe, eine kurze Präsentation über die gewählte Persönlichkeit auszuarbeiten. Direkt im Anschluss nahmen sie das Heft selbst in die Hand und leiteten für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler eine dynamische, auf den Charakter der jeweiligen Persönlichkeit abgestimmte Aktivität an.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des ersten Teils dieser Herausforderung ging es für die Gruppe weiter zu einem wunderbaren Mittagessen in der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg, wo alle Teilnehmenden außerordentlich herzlich empfangen wurden. Im Anschluss an das Essen lauschten die Schülerinnen und Schüler einem faszinierenden Vortrag von Dr. Johannes Becke, der über die Vielschichtigkeit der israelischen Politik und Kultur sprach. Die Jugendlichen zeigten großes Interesse, stellten spannende Fragen und setzten danach den zweiten Teil ihrer Projektarbeit fort.

Den Abschluss dieses ereignisreichen Tages bildete eine nostalgische gemeinsame Aktivität im Stile des bekannten Kinderspiels „Paketpost“ (Chavila Overet). Mit großer Begeisterung rissen die Schülerinnen und Schüler die Zeitungsschichten auf, lasen die verborgenen Fragen und beantworteten diese – ausschließlich auf Hebräisch.

Am Ende eines Tages voller unvergesslicher Eindrücke machten sich die sichtlich begeisterten und glücklichen Jugendlichen auf den Rückweg nach Frankfurt. Der gesamte Tag war ein voller Erfolg: Die Schülerinnen und Schüler kehrten mit der tiefen Zufriedenheit zurück, aktiv an einem Ausflug teilgenommen zu haben, der ganz im Zeichen der hebräischen Sprache und einer authentischen israelischen Atmosphäre stand.

 

Fotos: IEL