Jugendpolitik beginnt bei Verkehrspolitik

Die Schüler- und Schülerinnenvertretung lud zur Podiumsdiskussion ein

Jugendpolitik beginnt bei Verkehrspolitik

Die Schüler- und Schülerinnenvertretung lud zur Podiumsdiskussion ein

Anfang März – knapp zwei Wochen vor der anstehenden Kommunalwahl – organisierte ein Team um den Schulsprecher eine Podiumsdiskussion in der Aula des Philanthropin, bei der die Jugendorganisationen der demokratischen Parteien ihre Wahlprogramme vorstellten.

Dass Politik vom Ehrenamt lebt, darüber waren sich auf dem Podium alle Teilnehmenden einig. Auch darüber, dass die Atmosphäre an den Wahlständen rauer geworden ist und es zuweilen angstbesetzt sei, die Wahlplakate, oft spätabends, anzubringen. Dennoch, so berichteten alle, war die Solidarität unter den Kandidatinnen und Kandidaten der demokratischen Parteien spürbarer als sonst. Auch darüber, dass Antisemitismus an Schulen und Universitäten ein No-Go ist und mit mehr Bildung und Zivilcourage dagegen vorgegangen werden muss, herrschte Einigkeit. Tim Englert von Volt sah die Gefahr vor allem in den sozialen Medien, weil hier ein Diskurs auf Augenhöhe nicht möglich sei.

Dass aber Kommunalpolitik die Menschen ganz direkt im Hier und Jetzt betrifft, wurde an der engagierten Diskussion über die Frankfurter Verkehrspolitik deutlich: Mehr Fahrradwege oder Fußgängerstrecken? Ein größeres öffentliches Verkehrsnetz oder doch eher Auto? Dass das Frankfurter Verkehrskonzept nicht ausgereift ist, wurde hier einmal mehr deutlich. Auch die Frage nach dem Frankfurter Jugendparlament und dem Wahlrecht für 16-Jährige erhitzte die Gemüter auf dem Podium.

 

Fotos: IEL