Ab der Einschulung in die erste Klasse der Eingangsstufe (E1) wird Iwrit (Eigenname für Neuhebräisch) als verbindliche Frühfremdsprache für alle Schülerinnen und Schüler der I. E. Lichtigfeld-Schule gelehrt.
Dazu sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich, denn alle Kinder erlernen diese neue Sprache spielerisch in drei Wochenstunden in einem mit vielfältigen und anregenden Materialien ausgestatteten Unterrichtsraum. Rollenspiele, Lieder, kleine Theaterstücke, Rate- und Puppenspiele vermitteln den Sprachschatz bei den Kleinen mit Spaß und Freude – und ohne Druck.
Auch das intensive Erlernen der Druck- und Schreibschriftbuchstaben in den beiden darauf folgenden Schuljahren (je sechs Wochenstunden) erfolgt anschaulich und mit viel Spaß anhand des in Kanada entwickelten Lernprogramms „Tal Am“.

In den Klassen 3 und 4 beläuft sich der Iwrit-Unterricht auf jeweils drei Wochenstunden. Hier kommen neben „Tal Am“ auch andere Programme zum Einsatz, die zum Teil auch medial (zum Beispiel im Computerraum) unterstützt werden.

Auf ganz neuen Wegen zu einer neuen Sprache:
Mit „BISHVIL HA-IVRIT“ ab Klasse 5

Mit dem Schuljahr 2016/2017 zeigt sich der Iwrit-Unterricht von einer ganz neuen, innovativen Seite. Mit „Bishvil ha-Ivrit“ („auf dem Weg zum Hebräischen“) erleben alle Schülerinnen und Schüler ab der Klasse 5 ein interaktives und multimediales Lernprogramm. Dabei werden sie mittels eines analog konzipierten Lehrbuchs darauf vorbereitet, die neuhebräische Sprache Iwrit lebensnah, modern und alltagstauglich anzuwenden.
Das Programm wurde im „Center for Educational Technology“ von Experten der Hebräischen Universität Jerusalem entwickelt und staffelt sich in verschiedene Levels, deren fortschreitendes Niveau sich den stetig wachsenden Kenntnissen anpasst. Um das Programm erfolgreich vermitteln zu können, wurde das gesamte Iwrit-Kollegium mehrere Tage von Ausbildern aus Israel intensiv geschult.

Jeder Schritt ein Fortschritt:
Das moderne Iwrit-Konzept

Das Programm von „Bishvil ha-Ivrit“  basiert auf fünf Lernstufen. Ausgehend von Stufe 1 für Anfänger geht es über das Erlernen und Festigen des Wortschatzes hin zu den grammatikalischen Grundstrukturen: und schließlich immer weiter auf dem interaktiven digitalen Pfad. Das Programm ist entsprechend der Vorgaben für den modernen Fremdsprachenunterricht kompetenzorientiert aufgebaut. Dabei gibt es ein klares Ziel: das Erreichen der höchsten Lernstufe 5.

Die Themen umfassen alle Facetten des modernen Lebens. Dazu gehören die Bereiche Wissenschaft, Kultur, Kunst, Medizin, Geschichte, Geografie, Politik und Religion. Audio, Video, interaktive Dateien, aber auch spielerische, die Sprache festigende Übungen: Mit „Bishvil ha-Ivrit“ nimmt der Iwrit-Unterricht drei Wochenstunden in Anspruch und fügt sich in den modernen Lernalltag unseres G8-Systems ein. So ist ausreichend Zeit, um allen Fächern gerecht zu werden.

Iwrit als Muttersprache: unsere „native speaker classes“ דוברי עברית

Die Muttersprache einiger unserer Schülerinnen und Schüler ist Iwrit. Um sie auf dem ihnen entsprechenden, höheren Niveau unterrichten zu können, bieten wir ab einer Kursgröße von sechs Schülerinnen und Schülern die „native speaker class Iwrit“ an. Unterrichtet wird mit darauf angepasstem Lehrmaterial. So kommt für diese Kinder keine Unterforderung auf und sie erleben den Unterricht im Kreise anderer, die ihrer Leistungsstufe entsprechen.

Besser werden mit unserem Förderkonzept:
Auch Quereinsteiger sind herzlich willkommen!

Nicht jedes Kind bringt Iwrit als Muttersprache mit in den Unterricht. Im Einzelfall sind die Grundkenntnisse lückenhaft. Für andere Kinder, die als Quereinsteiger zu uns kommen, ist Neuhebräisch sogar eine Fremdsprache. Unser Ziel ist es, allen Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden, schrittweise in Alphabetisierungskursen an Iwrit heranzuführen oder Defizite auszugleichen. Eltern dieser Kinder können sich jederzeit nach unseren Förderkursen erkundigen, die wir ab einer Mindestzahl von sechs Schülern anbieten.
Jeden neuen Pfad begeht man mit einem ersten Schritt: Wir kennen den Weg.

I. E. Lichtigfeld-Schule © 2015