Ab der Einschulung in die erste Klasse der Eingangsstufe (E1) wird Iwrit (Eigenname für Neuhebräisch) als verbindliche Frühfremdsprache für alle Schülerinnen und Schüler der I. E. Lichtigfeld-Schule gelehrt.
Dazu sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich, denn alle Kinder erlernen diese neue Sprache spielerisch in drei Wochenstunden in einem mit vielfältigen und anregenden Materialien ausgestatteten Unterrichtsraum. Rollenspiele, Lieder, kleine Theaterstücke, Rate- und Puppenspiele vermitteln den Sprachschatz bei den Kleinen mit Spaß und Freude – und ohne Druck.
Auch das intensive Erlernen der Druck- und Schreibschriftbuchstaben in den beiden darauf folgenden Schuljahren (je sechs Wochenstunden) erfolgt anschaulich und mit viel Spaß anhand des in Kanada entwickelten Lernprogramms „Tal Am“.

In den Klassen 3 und 4 werden bei Bedarf Leistungsgruppen eingerichtet. Hier kommen neben „Tal Am“ auch andere Programme zum Einsatz, die zum Teil auch medial (zum Beispiel im Computerraum) unterstützt werden.

Iwrit als Muttersprache: unsere „native speaker classes“ דוברי עברית

Einige unserer Schülerinnen und Schüler kommen mit der besonderen Voraussetzung zu uns, Iwrit als Muttersprache zu sprechen. Um sie auf dem ihnen entsprechenden, höheren Niveau unterrichten zu können, bieten wir ab einer Kursgröße von sechs Schülerinnen und Schülern die „native speaker class Iwrit“ an. So kommt für diese Kinder keine Unterforderung auf und sie erleben den Unterricht im Kreise anderer, die ihrer Leistungsstufe entsprechen.

Neue Sprachen: neue Herausforderungen

In der Sekundarstufe tritt der Iwritunterricht in den Hintergrund: Das gymnasiale G8-System fordert eine Fülle neuer Fächer, so dass in der 5. und 6. Klasse nur noch drei Wochenstunden Iwrit unterrichtet werden. In der gymnasialen Mittelstufe (Klasse 7 bis 9) können die Schülerinnen und Schüler wählen, ob sie ihre Iwritkenntnisse weiterhin als moderne Fremdsprache erweitern oder den hebräischen Wortschatz komplexer vertiefen und festigen möchten, um ihn für religiöse Studien nutzen zu können.

Im Zeichen des Entdeckens und Vertiefens: Unser Iwrit-Förderkonzept

Entsprechend der Iwrit-Vorkenntnisse werden die Klassenstufen in unterschiedliche Gruppen eingeteilt, denen individuelle Förderpläne zur Verfügung stehen.

Das Iwrit-Förderkonzept besteht im Wesentlichen aus:

  1. „Förderplänen“ – für jeden Jahrgang und jedes Kind, das Unterstützung braucht,
  2. „Einsteigerstunden“ für neue Schüler,
  3. „Hausaufgaben-/Förderangebote“ für die Grundschüler,
  4. Chug Iwrit – einer erlebnisreichen Neigungsgruppe und gleichzeitig AG, die Iwrit-Interessierten einmal wöchentlich zum Beispiel Ausflüge anbietet.

I. E. Lichtigfeld-Schule © 2015