Berlin, eine pulsierende Metropole, in der Politik, Geschichte und Moderne aufeinandertreffen: das Ziel unserer Klassenfahrt in der Jahrgangsstufe 9.
Erste Station war eine Show im Friedrichstadt-Palast. Auch wenn man kein großer Musicalfan ist (wie ich), haben die akrobatischen Einlagen und Choreografien definitiv beeindruckt. Ich bin zumindest jetzt ein Fan der Show „Blinded by Delight“.
Am zweiten Tag besuchten wir eine kleine Ausstellung in der ehemaligen Blindenwerkstatt von Otto Weidt, eine Fabrik, in der hauptsächlich blinde und gehörlose Juden arbeiteten. Der Fabrikant Otto Weidt beschäftigte sie, um sie vor der Verfolgung und Ermordung durch die Nationalsozialisten zu schützen. Nach diesem Besuch im Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt erhielten wir eine umfangreiche Führung durch den Bundestag.
Der folgende Tag drehte sich um Geschichte. Wir starteten mit einer Tour, die einem Teil der Berliner Mauer folgte und schließlich mit einem Besuch der Gedenkstätte Sachsenhausen endete. Der Besuch der Gedenkstätte war sehr lehrreich und interessant, rief aber bei allen von uns auch bedrückende Emotionen hervor.
Am vierten Tag stand das Jüdische Museum Berlin ohne Führung auf dem Programm. Hier durften wir uns die Ausstellung im eigenen Tempo anschauen. Danach ging es zu unserer letzten gemeinsamen Aktivität, der 7-Seen-Schiffsrundfahrt.
Was uns am meisten Spaß gemacht hat, waren tatsächlich die „freien Zeiten“, in denen wir die Möglichkeit hatten, die Stadt eigenständig zu erkunden und zu erleben. Hey Leute, wir sind Teenager! Es war auch lustig, in unserem Hostel mal andere Schulklassen aus ganz Europa kennenlernen zu können und bis spät in die Nacht UNO zu spielen. Unsere Klassenfahrt war ein wunderschöner Abschluss der Mittelstufe. Wir waren alle traurig, als sie zu Ende ging.
Dieser Text wurde von einer Schülerin aus dem Jahrgang 9 geschrieben, herzlichen Dank!
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Fotos: IEL



