Mit der Zeitmaschine ins Jahr 1410

Spielerisch durchs Mittelalter – mit digitalen Herausforderungen

Mit der Zeitmaschine ins Jahr 1410

Spielerisch durchs Mittelalter – mit digitalen Herausforderungen

Was passiert, wenn man mit einer Zeitmaschine mehr als 600 Jahre zurückreist und plötzlich der Strom ausgeht? Genau das haben unsere Drittklässler Anfang September im Jungen Museum Frankfurt erlebt. In der Ausstellung „Damals 1410“ wurden die Kinder zu Zeitreisenden und landeten mitten in einer mittelalterlichen Stadt. Doch schnell war klar, dass die Zeitmaschine bei solch einer weiten Reise ihre gesamte Energie verbraucht hatte. Um wieder zurückzukommen, mussten neue Energie und damit Abzeichen gesammelt werden.

Begleitet von einer freundlichen Ratte machten sich die Kinder auf den Weg und erkundeten die Stadt. An verschiedenen digitalen Spielstationen warteten spannende Aufgaben. Unter anderem halfen sie einem Schmied, fuhren einen Ochsenkarren, prägten Münzen, knackten Schlösser oder löschten gemeinsam ein Feuer. Mit viel Neugier wurde ausprobiert, gerätselt, getüftelt und auch gelacht. Dabei verband die Ausstellung die mittelalterliche Welt mit unserer heutigen digitalen Lebenswelt. An den einzelnen Stationen beschäftigten sich die Kinder ganz spielerisch mit Fragen wie: Was gebe ich im Internet von mir preis? Wie erkenne ich Werbung oder Fake News? Wie können wir gemeinsam etwas schaffen? Und was haben Programmierung und In-App-Käufe mit unserem Alltag zu tun?

Besonders schön war, dass die Kinder selbst aktiv werden konnten. Mit ihrer Spielkarte sammelten sie an jeder Station ein Abzeichen und konnten jederzeit sehen, welche Aufgaben bereits geschafft waren und wie viel Energie noch für die Rückreise fehlte. Am Ende war die Mission erfolgreich. Alle gesammelten Abzeichen wurden in Energie für die Zeitmaschine umgewandelt und die Rückreise konnte beginnen.

 

Fotos: IEL